Mittwoch, 23. September 2009

Abbey and Meredith

Von Bekannten habe ich eine Email erhalten, die mich sehr bewegt hat. Hier ist die Uebersetzung:

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Dieses ist eines der nettesten Dinge, die Ihr jemals sehen werdet. Es ist unbekannt, wer antwortete, aber es gibt dort einen wundervollen Menschen im Buero für unzustellbare Briefe im US Post Service.

Unsere 14 Jahre alte Hündin Abbey starb letzten Monat. Am Tage nach ihrem Tod weinte meine vierjährige Tochter Meredith und wir redeten davon, wie sehr sie ihre Abbey vermißte. Sie sagte, sie wolle einen Brief an Gott schreiben, damit dieser Abbey erkennen könne, wenn sie im Himmel ankäme.

Ich sagte ihr, das sei eine gute Idee und Meredith diktierte diese Worte:

„Lieber Gott!

Würdest Du bitte ganz doll auf meine Hündin aufpassen?
Sie ist gestern gestorben und ist bei Dir im Himmel. Ich vermisse so sehr. Ich bin Dir so dankbar, daß Du sie meine Hündin sein ließest, auch wenn sie dann krank wurde.

Ich hoffe, Du wirst mit ihr spielen; sie mag Bällchen holen und schwimmen. Ich sende Dir ein Bild von ihr, damit Du weißt, sie ist mein Hund, wenn Du sie siehst. Ich vermisse sie wirklich!

In Liebe

Meredith“

Wir steckten den Brief in einen Umschlag mit einem Bild von Abbey und Meredith, adressierten ihn an „Gott im Himmel" und schrieben auch unseren Absender darauf. Dann klebte Meredith eine ganze Menge Briefmarken darauf, weil sie sagte, es sind ganz viele Marken nötig, damit der Brief den weiten Weg zum Himmel gebracht wird. Am Nachmittag warf meine Tochter dann den Brief in den großen Briefkasten am Postamt.

Ein paar Tage später fragte mich Meredith, ob Gott denn wohl den Brief schon erhalten hätte. Ich antwortete, der sei sicher schon in Gottes Händen.

Gestern war ein Päckchen in unserem Briefkasten, in Goldpapier, adressiert „An Meredith“ in unbekannter Schrift. Sie öffnete das Päckchen. Darin war ein Buch von Mr. Rogers „wenn ein Haustier stirbt“ (When a pet dies). Im vorderen Einband des Buches war der Brief, den wir an Gott geschrieben hatten und auf dem gegenüberliegenden Blatt war das Bild von Meredith eingeklebt und ein Brief:

„Liebe Meredith!

Abbey ist sicher im Himmel angekommen.
Daß ich das Bild hatte, war eine große Hilfe. Ich habe Abbey sofort erkannt.
Sie ist auch nicht mehr krank. Sie ist hier bei mir genauso, wie Du sie in Deinem Herzen hast. Abbey war sooo gerne Dein Hund.

Da wir hier im Himmel unsere Körper nicht brauchen habe ich auch keine Taschen, wo ich Euer Bild hineinstecken könnte. So schicke ich es Dir zurück in diesem kleinen Buch, damit Du es aufhebst und etwas zur Erinnerung an Abbey hast.

Ich danke Dir für diesen lieben Brief und danke Deiner wundervollen Mutter, daß sie Dir geholfen hat, ihn zu schreiben und mir zu schicken.

Du hast so eine tolle Mutter, ich habe sie extra für Dich ausgesucht.
Ich denke jeden Tag an Euch und denke immer daran: ich liebe Euch so sehr.

Übrigens, ich bin ganz leicht zu finden, ich bin überall, wo Liebe ist!

In Liebe

Gott

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Aus dem amerikanischen übersetzt von Thilo Burkart, Sept 2009, Florida

3 Kommentare:

Heike hat gesagt…

uahhh Gaensehaut!
Welcome back we missed you btw!
Heike

Mikaela Wolf hat gesagt…

Oh Mann, ist das schoen! :)
Liebe Gruesse!

Conny hat gesagt…

Mann, ist das ergreifend! Und schön, dass Du uns daran teilhaben lässt.
Aber auch schön, dass Du wieder so interessante Einträge schreibst, wäre jammerschade gewesen, wenn wir nichts mehr von Dir gehört hätten (besonders, wo manche ihren Traum nur durch solche Blogs leben können).
Liebe Grüße, Conny